Konzert für Posaune und Orgel 27.09.2020

Sonntag, 27. September 2020, 17.00 Uhr:

Orgelkonzert

SEVEN - Sieben klingende Fragmente über den Ursprung des Lebens

Improvisationen für Posaune und Orgel über die Schöpfungsmythologie

Hansjörg Fink (Posaune)

Elmar Lehnen (Orgel)

 

Das Orgelkonzert „SEVEN - Sieben klingende Fragmente über den Ursprung des Lebens“ verhandelt die spirituelle Dimension von Schöpfung, mit der Frage nach dem Unbenennbaren, nach dem Fragmentarischen der Anfänge des Lebens. Es will keine Antworten geben, sondern die Liebe zur Frage und zum Fragen neu erwecken. Die Form der Improvisation hierfür zu wählen, liegt nahe: Jede Improvisation ist ein schöpferischer Akt, an die Zeit gebunden, Antwort nur im Moment gebend, sich im nächsten Augenblick verändernd. Improvisation schafft Möglichkeit, Offenheit, Weite, im Miteinander Dialog, Entwicklung, Verbindung – all dies Voraussetzungen für Fragestellungen ohne vorgezeichnete Antwort. Und auch im Changieren zwischen den Klangwelten von Jazz und Tradition spiegelt sich die Suche nach dem Universellen, nach den gemeinsamen Ursprüngen, auch nach der Essenz der Musik, wenn man so will.

In sieben Fragmenten, angelehnt an die Schöpfungsmythologie, spüren Hansjörg Fink (Posaune), Elmar Lehnen (Orgel) und Sebastian Rütten (Sprecher) den Fragen nach dem Ursprung des Lebens nach. Dabei verbinden sie Jazzelemente mit traditioneller Stilistik, Improvisation mit Komposition und loten die Grenzen des instrumental Machbaren aus. Soloposaune und Kirchenorgel eröffnen zusammen eine einzigartige Klangwelt.  Elmar Lehnen (Orgel) und Hansjörg Fink (Posaune) setzen mit ihren Kompositionen klare Akzente und erweitern das Repertoire für Posaune und Orgel deutlich. Die Besonderheit ihres künstlerischen Konzepts besteht darin, mit stil- und spartenübergreifenden Mitteln eine Verbindung zu schaffen zwischen Kirchenmusik und Jazz. Dabei soll die Improvisation, wichtiges Stilmittel in beiden Bereichen, als Bindeglied dienen. Beide Interpreten haben sich in ihren sehr unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern seit vielen Jahren einen sehr guten Namen erworben und arbeiten bereits seit 2008 intensiv zusammen. Sie leben in Deutschland und erlangen durch ihr Schaffen nationale und internationale Strahlkraft, was CD-Produktionen, Konzerttätigkeit im In- und Ausland und Lehrtätigkeit auf akademischem Niveau beweisen. Aus der kreativen und immer in Grenzbereichen suchenden Zusammenarbeit entstanden bereits drei sehr gut rezensierte CDs mit den Titeln: „Salve Regina – Klangbilder marianischer Choräle“ (CD/Lahn Verlag/2010), „Requiem“ (SACD/audite/2014) und „SEVEN“ (CD/audite/2018). Beide Musiker konzertieren mit ihren selbst geschriebenen Werken regelmäßig LIVE in Kirchen und mit Kirchenorgeln unterschiedlichster Größe, z.B. Berliner Dom, Basilika Kevelaer, Notre Dames de Neiges (Alpe d ́Huez/ Frankreich), Dom zu Mainz, Hildesheimer Dom, Kirchen in Köln, Oldenburg, Mönchengladbach, Kempen, Krefeld, Menden, Erkelenz. Regelmäßig folgen sie Einladungen zu kleinen und großen Musikfestivals, z.B. ORGEL.sommer Hildesheim, IDO Festival Düsseldorf, Internationale Zuger Orgeltage (Schweiz), Aalener Jazzfest, Festival Orgel PLUS in Bottrop, Internationales Orgeltrimester Refrath, Internationaler Orgelsommer Mainz, Heidenheimer Jazztage.

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